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Geschichte > Traisa

Stand: 30.01.2013

 

 

 


 

Hausformen aus dem Ende des 19. Jh.

Vorrede von Angela Exo:


In der hier vorliegenden Untersuchung über einen ländlichen Wohnhaustyp in Traisa soll versucht werden, einen Einblick in den Aufbau, die Struktur sowie der sich daraus entwickelten Gestaltung zu den ausgewählten Objekten zu geben. Es wird dabei die Frage gestellt, ob hier von einem ländlichen Wohnhaus des vorigen Jahrhunderts als spezieller „Typ“ gesprochen werden kann - die Hausforschung ist jedoch mittlerweile davon abgerückt, von dem Gesamthaus als „Typ“ zu sprechen, weil die Vielzahl der sich abspaltenden Sonderformen dies notwendig werden ließ.

Der kunst- und kulturgeschichtliche Wert dieser Häuser liegt in ihrer Ähnlichkeit untereinander und in der großen Zahl und Dichtigkeit ihres Vorkommens. Gleiche Typen von ihnen sind weiträumig in der gesamten südhessischen Region zu finden. Das ermöglicht auf breiter Grundlage eine zuverlässige, abschließende Bewertung.

Der Schwerpunkt der Arbeit wird auf die Funktionalität und die Organisation der Arbeiterhäuser gelegt, weniger auf eine kunstgeschichtliche Betrachtung, die sich im Wesentlichen mit Fassadenschmuck und Zierelementen beschäftigen würde. Ein Haus ist in seiner Entwicklung und Gestalt ein konstruktives Gebilde, das von dem Stand der Bewohner und der Tradition stärker geformt ist als von dem Zeitgeist, dem sich die Kunstgeschichte zuwendet.

Die Untersuchung macht sich auch zur Aufgabe, die Entwicklung des Arbeiterhauses nicht nur unter dem formalen und konstruktiven Aspekt zu sehen, sondern auch den jeweiligen wohn-kulturellen Stand zu erforschen. Daß diese Untersuchung beispielhaft in Traisa durchgeführt wurde, hat vermutlich mit der naheliegenden Technischen Hochschule Darmstadt und dem dafür prädestinierten Lehrstuhl für Baugeschichte zu tun. Darüber hinaus gibt es persönliche Bezüge der Bearbeiter zu diesem Mühltaler Ortsteil.


Anmerkung von Volker Teutschländer:


Der Verfasser hat seine Betrachtungen auf die Frage der Ausprägung einer Ende des 19.Jahrhunderts in Traisa gängigen Hausform zu einem evtl. Haustyp gerichtet. Er fand in seiner Arbeit Vergleiche Traisaer Hausformen mit solchen im weiteren Odenwald und im Ried (hier nicht abgedruckt) bestätigt. Den in Traisa untersuchten Hausformen sind um die gleiche Zeit gleiche oder ähnliche auch in anderen Mühltal-Ortschaften entstanden, vornehmlich in Nieder-Ramstadt. Dort war um die gleiche Zeit durch enormen Zuwachs an Arbeitsplätzen – von dem auch die Traisaer Bevölkerung profitierte - Bedarf an Wohnraum für eine gestiegene Einwohnerzahl entstanden.

Innerhalb von kaum mehr als zwei Jahrzehnten schuf vornehmlich das Nieder-Ramstädter Handwerkerunternehmen Bayer u.a. über siebzig Wohnhäuser, die den in Traisa untersuchten ähnlich sind. Der Handwerksbetrieb Bayer plante und baute diese Häuser nach dem Bedarf der wachsenden Zahl von Arbeiterfamilien nahezu ohne die Beschäftigung von Subunternehmen – also von der Ziegelbrennerei aus eigener Tongrube und der Verarbeitung des daraus gewonnenen Baumaterials bis zu sämtlichen Holzkonstruktionen aus eigener Zimmermannswerkstatt, ja teilweise sogar bis zur individuellen Möblierung mit Erzeugnissen aus der eigenen Schreinerei. Es liegt auf der Hand, daß derartige Reihenproduktion nur in einer typisierten Bauweise möglich war.

Es ist anzunehmen, daß auch die in Traisa wirkenden Baumeister vergleichbare Überlegungen haben walten lassen.


Aus: Untersuchungen der Technischen Hochschule Darmstadt


Die Wohnhäuser des 19. Jahrhunderts in Traisa


Trotz vieler Neubauten und Umbauten individueller Art sind einige Straßen in Traisa auch heute noch bestimmt durch den Rhythmus von Giebeln gleicher Art, die mit einem Abstand von Hoftor-Breite heute ohne Vorgarten an der Straße stehen. Nach Auskunft der ältesten Karten von Traisa von 1808, 1852 und 1884 sind diese Straßenabschnitte im 19. Jahrhundert bebaut worden. Es handelt sich um die Röderstraße zwischen Ludwigstraße und Nieder-Ramstädter Straße, die Ludwigstraße zwischen Haus Nr. 31 und 66 und zwischen Haus Nr. 96 und 122 und um die Darmstädter Straße bis Haus Nr. 41. Auf der Nieder-Ramstädter Straße sind in dieser Zeit Lücken in einer älteren Bebauung ausgefüllt worden.


Diese Anordnung der Häuser an der Straße hat in Hessen und Franken eine lange Tradition. Die alten Höfe erscheinen allerdings außer mit dem Wohnhausgiebel noch mit einem kleinen Giebel eines Nebengebäudes in der Straßenansicht. Zwischen diesen beiden Giebeln ist dann das Hoftor angeordnet. In engen Ortslagen finden wir aber schon früh eine geringere Grundstücksbreite, die nur einen Wohnhausgiebel und das Hoftor zulässt.


Hat nun das Haus selbst eine ähnliche Verbindung zur Tradition wie seine Anordnung in der Straße? Im Sommer 1963 hat Herr cand. arch. Wilfried Plößer aus Traisa zur Klärung dieser Frage 45 Wohnhäuser des 19. Jahrhunderts in Traisa untersucht und 9 davon genau aufgemessen. Die wichtigsten Ergebnisse seiner Untersuchungen sollen hier mitgeteilt werden.


Die Häuser sind auf den ersten Blick sehr ähnlich, da die Größe der Giebel gleich ist. Über dem Erdgeschoss haben sie alle ein ausgebautes Dachgeschoss, oft als Kniestock, d.h. mit einer 0,80 bis 1,50 m hohen senkrechten Wand an den Traufseiten*. Doch bei genauerem Hinsehen kann man schon von außen Unterschiede feststellen.


Die größere Anzahl der Häuser hat eine ungefähr quadratische Grundfläche, ca. 7,50 auf 7,50 m. Eine andere Gruppe ist wesentlich länger, ca. 7,50 auf 11,00 m. Außerdem gibt es Unterschiede in der Fensterordnung im Giebel. Das Erdgeschoss weist immer 3 Fenster zur Straße auf und in der Giebelspitze gibt es irgendeine kleine Öffnung. Dazwischen, im ausgebauten Dachgeschoss, können zwei gekoppelte Fenster auftreten wie beim Haus Dehnert, Nieder-Ramstädter Straße 51 (Abb. 1) oder drei Fenster, die genau über denen des Erdgeschosses sitzen wie beim Haus Poth, Röderstraße 8 (Abb. 2).

Die dritte Art der Fensteranordnung fällt besonders auf. In der Mitte befindet sich eine Gruppe von zwei Fenstern, fast so groß wie im Erdgeschoss. Links und rechts davon sitzt je ein kleines Fenster unter der Dachschräge wie beim Haus Fischer, Ludwigstraße 108 (Abb. 3). Diese Fensteranordnung ist sehr merkwürdig und nur in unserem Gebiet im 19. Jahrhundert üblich gewesen. Bei der Frage nach der Herkunft wird man zunächst an das alte Bauernhaus des Odenwaldes denken; doch hat unser Haustyp mit seinen verputzten Bruchsteinwänden und dem symmetrischen Giebel zunächst nichts Gemeinsames mit dem zweigeschossigen Fachwerkgefüge des Bauernhauses, in dem die Fenster nicht streng geordnet, sondern nach den Bedürfnissen der Innenräume verteilt sind. Doch wollen wir einmal die Grundrisse vergleichen.


Dreizonige Häuser


Das Haus Fischer gehört zu den größeren Häusern. Es hat eine Breite von 7,50 m und eine Länge von 10,30 m. Im Gegensatz zu den 50 cm dicken Außenwänden sind die Innenwände sehr dünn. Zwei Wände quer zum First teilen den Grundriss in drei Zonen.


Der Eingang von der Traufseite her führt in die mittlere Zone. Hinter einem Vorplatz mit dem Treppenantritt kommt man geradeaus in die Küche, die nur durch ein kleines Fenster zum Nachbargrundstück belichtet ist.


In der Zone an der Straße befinden sich zwei Räume von verschiedener Größe, die Stube mit drei Fenstern, davon eines zum Hof und die Kammer mit einem Fenster. Die dritte Zone an der Rückseite des Hauses wurde früher als Stall genutzt und hatte deshalb einen separaten Zugang vom Hof. Jetzt ist sie für Wohnzwecke umgebaut. Das Haus ist aber seiner Anlage nach ein „Wohnstallhaus“ mit einem Wohnteil zur Straße, einem Wirtschaftteil in der Mitte und einem Stallteil zum Hof.


Das ist genau die Einteilung des Hauses, wie wir sie beim Bauernhaus in weiten Teilen Deutschlands und zwar auf einem breiten Streifen von der Pfalz über den Odenwald und Oberhessen, Franken, Thüringen bis nach Sachsen, immer wieder in der gleichen Form vorfinden.

Zweizonige Häuser

Obwohl jedes Odenwälder Bauernhaus früher ein Wohnstallhaus war, ist heute diese alte Lebensform, dass Mensch und Vieh unter einem Dach zusammengefasst sind, nicht mehr anzutreffen. Auch in Traisa ist in keinem der dreizonigen Häuser heute mehr ein Stall mit dem Wohnhaus gekoppelt. Schon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts beginnt man den Stall herauszunehmen und bei Neubauten einen vom Wohnhaus getrennten Stall vorzusehen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass wir in Traisa viele Häuser vorfinden, die nicht so groß sind wie das Haus Fischer, genauer, die statt einer Länge von 10 - 11 m eine von 7 - 8 m aufweisen. Von diesen Häusern soll zunächst das Haus Hecker, Nieder-Ramstädter Straße 17 von 1856, als Beispiel dienen (Abb. 4).

Raumeinteilung und Außenansicht der Wohn- und Wirtschaftszone sind die gleichen wie beim Wohnstallhaus. Die dritte Zone, die Stallzone, ist lediglich weggelassen worden. Der Stall wird an anderer Stelle vorgesehen. Dass die Bewohner unseres Tales sich vor 110 Jahren schon ganz von der Landwirtschaft trennten und sie nicht wenigstens als Nebenerwerbszweig beibehielten, ist unwahrscheinlich.


Alle Häuser mit dreizonigem oder zweizonigem Grundriss sind vor 1875 gebaut worden. Dabei sind die dreizonigen Häuser als durchweg älter anzusehen als die zweizonigen. Von Maurermeistern aus dieser Zeit ist nichts mehr bekannt. Bei der Schwierigkeit der Verarbeitung des hiesigen Bruchsteins ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass die Häuser ganz in Selbsthilfe ohne einen gelernten Maurer errichtet wurden.

Abwandlung der Raumeinteilung


Bei den Häusern ohne ehemaligen Stalleinbau, die eine ungefähr quadratische Grundfläche haben, kommen nun auch andere Raumeinteilungen vor. Das Haus Wenzel, Röderstraße 10, wurde 1896 gebaut und zeigt in der rückwärtigen Hälfte eine neue Raumeinteilung (Abb. 5).

Der Eingang liegt hier in der Mitte des rückwärtigen Giebels. Eine bequeme zweiläufige Treppe mit Podest führt ins Dachgeschoss. Die Küche ist etwas kleiner und so angeordnet, dass im Erdgeschoss noch Platz für eine zweite Kammer ist. Das Dachgeschoss weist das gleiche Raumschema auf und kann gut als Einliegerwohnung dienen. Dabei ändert sich die Einteilung der Wohnzone an der Straße und der Straßengiebel selbst nicht gegenüber dem alten Prinzip. Außer dem hier gezeigten Beispiel gibt es noch andere Abwandlungen der alten Raumeinteilung, z.B. mit seitlichem Eingang.


Diese Häuser stammen alle aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Die Änderungen im Hausbau gegenüber der örtlichen Tradition lassen auf Einflüsse von außen schließen. Woher sie kamen, lässt sich nicht mehr genau verfolgen. Fest steht nur dass 1870 die Odenwaldbahn eröffnet wurde und einen stärkeren Austausch ermöglichte. Sicher haben die beiden Maurermeister, die ungefähr von 1875 an in Traisa tätig waren, Adam Blum und Wendel Leißler I., einen großen Einfluss auf die neue Entwicklung gehabt. Aus den Erkundungen von Wilfried Plößer über die beiden Baufirmen folgende Angaben:


Adam Blum wurde 1849 in Fürth i. Odw. geboren und kam 1871 durch den Bau der Odenwaldbahn nach Traisa. 1875 begann er sein Maurergeschäft**. 1884 wurde sein Sohn Johannes Blum geboren, der 1906 das Geschäft übernahm und 1960 an seinen Schwiegersohn Otto Conde weitergab.


Fast gleichzeitig mit Adam Blum wurde Wendel Leißler I. in Traisa 1848 geboren und dürfte sein Geschäft ungefähr 1870 begonnen haben. Sein Sohn, Wendel Leißler II., wurde 1882 geboren und übernahm das Geschäft seines Vaters, vermutlich nachdem dieser einen Unfall erlitten hatte und durch dessen Folgen nicht weiterarbeiten konnte (ungefähr 1906). Der Sohn betrieb jedoch das Geschäft seines Vaters nur kurz und eröffnete danach in Darmstadt eine Gaststätte. Er starb 1928, ein Jahr vor seinem Vater.


Beide Firmen bauten oft Häuser auf Vorrat, die sie erst nach der Fertigstellung verkauften.


Giebelgestaltung


Das Haus Nieder-Ramstädter Straße 34 stellt eine Ausnahme dar. Sein steinerner Straßengiebel ist unsymmetrisch und hat nur ein kleines Fenster unter der rechten Dachschräge. Dieses Haus ist aber etwas älter als unser Haustyp. Hierdurch wird klar, dass die Entstehungszeit unseres Typs - erste Hälfte des 19. Jahrhunderts – wohl für seine Gestalt entscheidend ist. Ausgewogenheit und Symmetrie waren in dieser Zeit des Klassizismus, die sich für ihr Bauen an den Baudenkmalen der griechischen Antike orientierte, die Hauptgestaltungsprinzipien. In Darmstadt, der nahegelegenen Residenz, wirkte der Baumeister Georg Moller ganz in diesem Sinne. Verwunderlich ist nur, dass die Hausgiebel bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts immer wieder in der gleichen Form gebaut wurden, obwohl längst andere Strömungen in der Baukunst auftraten.


Wenn gesagt worden ist, dass die Giebel immer wieder nach dem gleichen Schema gestaltet wurden, so heißt das nicht, dass nicht einige darunter sind, die besonders hervorgehoben werden sollten. Im Giebel des Hauses Spengler, Nieder-Ramstädter Straße 30, sind die beiden kleinen Fenster im Dachgeschoß als runde Luken ausgebildet. Sie gehen mit dem Rundfenster in der Giebelspitze und den zwei rundbogig abgeschlossenen Mittelfenstern zu einer Gruppe zusammen, die durch den Kontrast zu den ruhigen rechteckigen Fenstern des Erdgeschosses den besonderen Reiz dieses Giebels ausmacht.


Beim Haus Koch, Ludwigstraße 3, sind die großen Fenster stark profiliert. Die kleinen Fenster dagegen sind ganz zurückhaltend angebracht. An diesen Stellen erscheint die Mauerfläche kaum als durchbrochen, so dass die stark wirksamen, profilierten Öffnungen genügend ruhigen Hintergrund haben.


Diese Einzelheiten des Giebels stammen allerdings nicht aus der Erbauungszeit des Hauses Koch, dem Jahr 1863, sondern von einer Renovierung 1907 durch den Stuckateur Wilhelm Göttmann.


Zusammenfassung


In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind die Wohnhäuser in Traisa noch nach dem bewährten Schema des alten Bauernhauses dieser Landschaft, des Wohnstallhauses, errichtet worden. Als Übergang zu neuen Hausformen wird dann zunächst Mitte des Jahrhunderts die Stallzone auf der Rückseite des Hauses weggelassen. Erst im letzten Viertel des Jahrhunderts sind uns selbstständige Maurermeister bekannt. Auch sie behalten die wesentlichen Teile des Haustyps bei, die das Straßenbild beeinflussen, versuchen aber im Innern durch eine günstigere Treppe und Verringerung der Verkehrsfläche das Haus zu verbessern. Alle Änderungen spielen sich während des ganzen Jahrhunderts auf der Rückseite des Hauses ab, so dass die einmal gefundene Form des Straßengiebels immer wieder übernommen werden kann.


Es handelt sich bei diesen ländlichen Wohnhäusern also in der Tat um einen Haustyp. Einige ältere Häuser beweisen aber, dass auch innerhalb der begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten bei einem solchen Typ mit etwas Originalität und Sinn für gute Proportionen reizvoll und individuell gestaltet werden kann, wobei der Vorteil des Typs, die Geschlossenheit des Ortsbildes, durchaus erhalten bleibt.



Weitere Beispiele
der Hausformen aus dem Ende des 19.Jh. in Traisa
(alle Fotos: Angela Exo, 2012/2013)



Darmstädter Straße 18



Röderstraße 14 - Ludwigstraße 66




Brunnengasse 5 - Darmstädter Straße 16








 

Auszüge aus dem Beitrag von
Reinhard Reuter
im Festbuch
„650 Jahre Traisa“

Abdruck
mit Genehmigung der
Technischen Universität Darmstadt
vom 6.8.2012

Grafiken:
Wilfried Plößer, 1966
Vergleichende Fotos:
Angela Exo, 2013



*) = Drempel

**) später in Nieder-Ramstadt





(Abb. 1) Nieder-Ramstädter Straße 51






(Abb. 2) Röderstraße 8





(Abb. 3) Ludwigstraße 108





(Abb. 4) Nieder-Ramstädter Straße 17



(Abb. 5) Röderstraße 10