Startseite.

Frankenstein Freizeit Gemeinschaft Geografie Geschichte Mühlen Sehenswert

Kontakt:

 

 

 .

Geschichte > Nieder-Ramstadt > Gewerbe

Stand: 28.02.2013

 

 

 


 

Das Mühltal ist steinreich


. . . wenn man's wörtlich nimmt


Für Menschen im Mühltal boten die vielerorts leicht zugänglichen Gesteinsvorkommen über Jahrhunderte Brot und Auskommen, wenn auch in schwerer Arbeit verdient. Zeitweise soll an mehr als 20 Stellen nach Steinen geschürft, gegraben und gehauen worden sein. Heute bauen noch 2 Großbetriebe Gabbro und Diorit ab, nämlich die Tagebaubetriebe in Nieder-Beerbach und Waschenbach (der sich auch in die Gemarkung Frankenhausen ausgedehnt hat).

Heute sind Steinbrüche eher Störfaktoren für Menschen in den bevorzugten Wohnlagen des Mühltals. Das führt zu dem Widerspruch, daß sowohl eine Betriebs-Erweiterung wie auch eine Rekultivierung gleichermaßen als als schädigende Eingriffe in Natur und Landschaft angesehen werden.

Berthold Matthäus (Nieder-Ramstadt) hat im Auftrag des Vereins für Heimatgeschichte mit Sitz in Ober-Ramstadt eine umfangreiche Arbeit veröffentlicht:

Feldbahnen der Odenwälder Hartstein-Industrie“,

in der er wegen des Sinnzusammenhanges ausführlich auf Geschichte und Entwicklung der Tagebaubetriebe in der Umgebung eingeht. Einer der drei Abschnitte befaßt sich mit dem inzwischen stillgelegten Steinbruch auf dem Wingertsberg in Nieder-Ramstadt. Darin vermittelt Matthäus einen Blick in einen Abschnitt Technikgeschichte, der noch gar nicht so lange zurückliegt, zugleich einen Rückblick in einen Ausschnitt aus dem Wirtschafts- und Arbeitsleben im Mühltal.

Das Buch ist vergriffen. Der Verfasser hat jedoch einem großzügigen Abdruck von Ausschnitten daraus auf dieser Website zugestimmt, soweit sie die Geschichte des Wingertsberg-Tagebaues beschreiben.

Klicken Sie ins Titelblatt der Broschüre:





































Text:
Volker Teutschländer




Zu dem Auszug aus „Feldbahnen der Odenwälder Hartsteinindustrie“ von Berthold Matthäus: