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Die Mühlen

Stand: 21. Aug 2012

 

 

 


 

Die Untere Quicksmühle

1568
Die Quicksmühle wird in drei Mühlen geteilt. Die vorausgehende Geschichte ist auf der Seite „Die Obere Quicksmühle“ beschrieben.

1813
In rund 250 Jahren sind 6 Müller auf der Unteren Quicksmühle nachgewiesen. Es fällt auf, daß bei Veränderungen auf den Mühlen über Jahrhunderte häufig die bekannten Namen von Nieder-Ramstädter Müllersippen auftauchen.

1827
Wilhelm Christian Benders Anwesens wird im Brandkataster mit 9800.-- fl angegeben.

1840
Jacob Bender

hat einen Mahlgang, einen Schälgang, wird von einem Rad getrieben. Gibt 8 Malter Korn, 15 fl 8 Xr Mühlzins und 1 Rauchhuhn der Herrschaft“.

1852
Feuer in der Unteren Quicksmühle! Da Jacob Bender auch Besitzer der Mittleren Mühle ist, kann er seinen Mahlbetrieb aufrecht erhalten. Im Gemeindearchiv sind sämtliche Vorgänge und Rechnungen für den Wiederaufbau erhalten. Die Gesamtkosten betragen 2719 fl 40 Xr.

1878
Jacob Bender stirbt. Seine beiden Söhne wandern nach Amerika aus und verkaufen die Mühle an Wendel Wilhelm Spengler V. von der Untersten Schachenmühle. Spengler gibt das Wasserrecht an Ludwig Zeh von der Obersten Quicksmühle ab und betreibt nur noch Landwirtschaft.

1920
1920 ist auch die Landwirtschaft längst stillgelegt. Spengler verkauft den Dachstuhl der Scheune, der am Landhaus der Kirchenmaler-Familie Velte am Lindenbergweg verwendet wird. Mit überdachter Veranda wird es zum typischen Landhaus der 1920er Jahre unter Aufnahme verschiedener Elemente und Typen des deutschen Bauernhauses und steht unter Denkmalschutz.

Die Untere Quicksmühle dient heute Wohnzwecken.

Die Verfasser:
Karl-Heinrich Schanz

Volker Teutschländer







Die Mittlere (vorn) und die Untere Quicksmühle (mitte)
in der Bahnhofstraße (1995)