Inhalt

Frankenstein Freizeit Gemeinschaft Geografie Geschichte Mühlen Sehenswert

 

 

 

 

Die Mühlen

Stand: 26. Aug 2012

 

 

 


 

Die Waldmühle auf der Mordach

Die Mordach beschreibt in ihrem engen Tal die Gemarkungsgrenze zwischen Nieder-Ramstadt und Eberstadt, damit auch zwischen den Gemeinden Mühltal und Darmstadt. Das Gelände der Waldmühle liegt beiderseits des Bachlaufes, also in beiden Gemeinden. Die Hauptgebäude, die ehemalige Mühlenhofreite, stehen links der Mordach, weshalb die Therapieeinrichtungen ihren Sitz in Darmstadt-Eberstadt haben.

1686
erbaut Wilhelm Braun die Mühle auf der Mordach. Im18. Jahrhundert sind als Besitzer W. Weißgerber und Johannes Spieß bekannt, bis

1813
Georg Spieß die Mühle pachtet – deshalb zeitweise auch „Spießemühle“.

1832 – 1881
sind Wendel Mahr und seine Nachkommen auf der Mühle, die deshalb auch Mahrsmühle genannt wurde, von älteren „Eingeweihten“ noch heute.

1902
Auch die Waldmühle übersteht das allgemeine Mühlensterben nicht, wird stillgelegt und an den „Kurverein für kränkliche Kinder“ verkauft. Die Mühlengebäude werden Kindererholungsheim mit 80 Plätzen,

1979

Früher als Kinderheim des „Verein Waldmühle e.V.“ genutzt, übernahm die Innere Mission, Frankfurt am Main, das Anwesen und begann 1979 mit der Entwöhnungstherapie.

Die Verfasser:
Karl-Heinrich Schanz

Volker Teutschländer


Im Mühltal werden 3 Mühlen „Waldmühle“ genannt. Sie werden auf diesen Webseiten nach den Gewässern, auf denen sie stehen:

Die Waldmühle auf der Modau in der Gemarkung Ober-Ramstadt

die Waldmühle auf dem Beerbach in der Gemarkung Nieder-Beerbach

sowie die nebensthend behandelte Waldmühle auf der Mordach in der Gemarkung Eberstadt.


So eng ins Tal schmiegte sich manche Mühle im Mühltal, um nah am Wasser, dem Energiespender für den Mühlenbetrieb, zu stehen. Hier die Waldmühle auf der Mordach an der Landesstraße 3098 Kühler Grund – Lautertal.



Seit 1822 ist die Sippe Mahr Besitzer der Waldmühle, der daraus abgeleitete Name „Mahrsmühle“ ist bei Einheimischen da und dort noch bekannt. Georg Mahrs Initialen zieren auch den Schlußstein einer Gewölbedurchfahrt (nicht im Bild) – ein alter Brauch auf Mühlenhofreiten.