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Die Mühlen

Stand: 16.06.2013

 

 

 



 

Die Krämersmühle („Neurothsmühle“)


1848
werden im Geschäftsbuch des Nieder-Ramstädter Dorfschmieds W. Geibel Arbeiten für Müllermeister Neuroth in Nieder-Beerbach aufgeführt. Offenbar ist die Mühle zu diesem Zeitpunkt im Bau. Nach dem Erbauer wird die Mühle auch heute noch Neurothsmühle genannt.

1859
lautet die Bauinschrift über dem Torbogen in einem Herzschild: „G: NR, 1859“, d.h. Georg Neuroth, 1859.

1863
heißt es im Adreßbuch:
„Georg Neuroth, Müller mit Handel. Geschäft besteht seit 28. Juli 1842".

1900
ist Johann Georg Krämer aus Frankenhausen der Besitzer. Nach seinem Familiennamen wird der Hof zumeist Krämersmühle bezeichnet, von Einheimischen weiterhin Neurothsmühle oder Neurothemühle. Krämer ist nach dem Konfirmationsurkunde, die dem heutigen Eigentümer der Mühlenhofreite, Franz Hausenblas, vorliegt, am 5.6.1865 in Frankenhausen geboren und 1879 in Nieder-Beerbach konfirmiert worden.

1945
baut der Mühlenbauer Geog Neuroth ein neues Wasserrad ein.

2006
Ein Blick in den Hof zeigt das nicht mehr vollständige Geviert eines fränkischen Mühlenhofes unserer Gegend, nachdem die nördlichen Wirtschaftsgebäude abgebrochen wurden. Das stattliche Anwesen dient inzwischen Wohnzwecken.




Die Verfasser:
Karl-Heinrich Schanz

Volker Teutschländer

unter Verwendung der Angaben von
Peter Germann (Bensheim)
und
Heinz Reitz (Reinheim)






Die typische Zufahrt zur Mühlenhofreite erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Gebäudekomplexes.



Fertig zur Ausfahrt oder gestellt für den Fotografen? Links der Bäckerwagen, rechts der Mehlwagen mit Familienmitgliedern vor der Krämersmühle etwa 1927



Ein Gemälde der Mühle, vermutlich noch aus ihrer „aktiven“ Zeit



Eine Luftaufnahme aus den 1960er Jahren, als die Scheune auf der linken (nördlichen) Viereckseite des Gehöftes noch stand. Die vordere (westliche) Seite ist bereits umgebaut.



Der übliche Torbogen zum Innern des Mühlenhofes ist erhalten.



Im Schlußstein des Torbogens die Initialen von Georg Neuroth, der offenbar 1859 den Neubau der „Neurothsmühle“ vollendete.