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Die Mühlen

Stand: 16. Juni 2013

 

 

 


 

Die Geibelsmühle („Schneidmühle“)


1748
ist Adam Reiß Besitzer der Mühle.

1787
wird die Mühle als „Reißsche Mühle" benannt.

1800
wird ein Schlußstein vermutlich über dem Torbogen mit Wappenrelief in Sandstein angebracht. Das Relief zeigt ein Mühlrad mit Krone, was auf eine herrschaftliche Mühle hinweist, also eine im Eigentum des Landesherrn stehende, die von ihm als Lehen oder Erbpacht vergeben wird.

Die Inschrift im Wappen lautet: „F. R. 1800“, also „Franz Reiß 1800“.

Der Schlußstein wurde beim späteren Abbruch des Torbogens erhalten und in die Mauer neben der Eingangspforte eingelassen, Der Stein wurde 2013 mit Hilfe des Förderkreises Denkmalpflege Darmstadt-Dieburg restauriert.

1810
heißt es „Franz Reiß, Schneidmühle“ - folglich hat Reiß eine Sägemühle eingerichtet oder angebaut.

1835
erleidet die Mühle des Franz Reiß einen Brandschaden.

1850
verzeichnet das Geschäftsbuch von Dorfschmied W. Geibel in Nieder-Ramstadt Arbeiten für Wilhelm Heinrich Reiß.

1863
nennt das Adreßbuch „Jacob Geibel, Müller mit Handel. Geschäft besteht seit 28. Juli 1853".


1900
ist Georg Jacob Heinz Müller Müllermeister auf der Mühle.

1942
wird der Mühlenbetrieb stillgelegt. Danach wird auch der Mühlbach, der vom Beerbach abgeschlagen wurde und entlang der Mühlstraße zwischen Fahbahn und Häuserreihe verlief, verfüllt.

Heute (2012) wird auf dem Anwesen ein landwirtschaftlicher Betrieb der Fam. Damaske unterhalten.

Die Verfasser:
Karl-Heinrich Schanz

Volker Teutschländer


unter Verwendung der Angaben von
Peter Germann (Bensheim)
und
Heinz Reitz (Reinheim)





Die Geibelsmühle in der Ortslage von Nieder-Beerbach



Blick in den Hof der Geibelsmühle etwa 1927



Der ehemalige Schlußstein mit Wappenrelief
(ausgebaut zum Zwecke der Restaurierung)