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Personalia

Stand: 27. Okt 2011

 


 

Hans Hohlmann,

gebürtiger Nieder-Ramstädter, Jahrgang 1934, aufgewachsen vor allem auf dem Bauernhof seines Großvaters Heinrich Müller, bekannt als Brückenscholz. Diese Zeit war für seine Vorliebe zur Heimat und Natur prägend.

Nach dem Abitur 1954 erlernte er das Maurerhandwerk als klassische Grundlage für seinen Berufswunsch, Lehrer an einer Berufsschule zu werden. Nach entsprechendem Studium begann er zunächst als Lehrer für Bauhandwerk sowie für Bauzeichner und verwandte Berufe. Da es in dieser Zeit an Lehrern für Metallberufe mangelte, erwarb er sich noch durch Zusatzstudium diese Qualifikation. Bis zum Schluss seiner Dienstzeit 1996 führte er vorwiegend Lehrlinge der Metallkonstruktion und den dazu gehörigen Fächern zur Gesellenprüfung. Viele Jahre lang gab er Kurse zum Erlangen der Meisterprüfung.

Hans Hohlmann war ein naturverbundener Mensch. Es gab kaum eine Pflanze oder Tier, was er nicht beim Namen nennen konnte. Er liebte seine Heimat und ihre Umgebung, was ihn auch bewog, Einzelheiten der Geschichte näher auf den Grund zu gehen. Er malte gerne; zuweilen inspirierten ihn Federzeichnungen seines Patenonkels Jean Heppenheimer über Nieder-Ramstädter Gebäude, die er in bunten Bildern malte. Mundart, manchmal auch mit historischen Zusammenhängen, bereicherte seine fundierten Kenntnisse. Er war leidenschaftlicher Angler und war auch am Gewässer im Einklang mit der Natur.

Hans Hohlmann starb im Dezember 1997, gut ein Jahr nach seiner Pensionierung. Er hatte noch so viel vor…..




 

Text:
Volker Teutschländer

Quelle:
Marianne Hohlmann